Das Flirten mit Unterstützung durch den eigenen Hund ist nach wie vor ein erfolgversprechender Tipp. Erst ein Erfolg versprechender Flirt im Chat, dann das lang ersehnte Date. Nur jetzt nichts verkehrt machen! Wie aber bekommt man’s hin, dass die erste Begegnung hält, was der Online-Kontakt verspricht? Muss es immer gleich das romantische Candlelight-Dinner sein – oder gibt es Alternativen, die auf unverfänglichere Art Duftnoten setzen? Das Dating-Portal lablue.de hat sich in seiner Community umgehört.
Hummer bei Kerzenschein oder mit dem Hund durchs Gelände? Den allermeisten lablue-Mitgliedern fiele die Entscheidung nicht weiter schwer: Immerhin vier von fünf Befragten ziehen „Kamerad Schnauze“ klar vor. So wie Melanie, 36, aus Ludwigshafen. Nach Meinung der Hotelkauffrau gibt’s „fürs Kennenlernen gar nichts Besseres als eine gemeinsame Gassi-Tour“. „Hundefreunde finden einfach viel schneller einen Draht zueinander“, pflichtet der 26-jährige Robert aus Augsburg bei. Und er hat dafür seine eigene These: „Hunde sind so, wie Menschen gerne wären.“ Mühsame Suche nach einem gemeinsamen Thema? Schüchterne Annäherungsversuche? Typisch menschliche Probleme werden vom Kumpel mit der feuchten Nase glatt ignoriert. Tollt das Tier über die Wiese, ist auch bei Herrchen und Frauchen rasch das Eis gebrochen.
Ist der älteste Freund des Menschen also das ideale Flirtmedium? „Ja“, meinen alles in allem 43 Prozent aller lablue-User, von denen sich indes nur jeder Fünfte selbst als Hundehalter zu erkennen gibt. „Durchaus kein Widerspruch“, meint Christian, 22, aus Höxter. Schließlich würde er sich schon mal den „Nachbarshund ausleihen, wenn es darauf ankäme“. „Die verspielte Art der Vierbeiner macht die Kontaktaufnahme eindeutig leichter“, weiß Redakteurin Mia aus Offenburg. „Denn was“, so die 44-Jährige, „macht das gegenseitige Beschnuppern unkomplizierter als zwei Begleiter, die ohne lange Umschweife herausfinden, ob sie sich riechen können?“
Eine lustige Sache – und enorm praktisch. So spricht der Mensch über den Hund und hat doch eigentlich etwas ganz anderes im Sinn. Wie beiläufig lässt sich nämlich auf diese Weise herausfinden, ob man von ihr oder von ihm vielleicht doch etwas mehr will. Hat sich das erste gemeinsame Gassi-Treffen bewährt, stehen weiteren (hundefreien) Aktivitäten jedenfalls alle Türen offen. Doch Vorsicht: Manchmal spielt der vierbeinige Anstands-Wauwau nicht ganz so mit, wie er soll. Beispiel: Hollywood-Star Jennifer Aniston. Ihr Hund macht ihr angeblich nicht nur die Arbeit zur Hölle. Norman soll chronisch eifersüchtig sein
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